Die Kochmethode ist ein Herstellungsverfahren für Bachblüten-Essenzen, bei dem Blüten, oft samt Zweigen und jungen Blättern, etwa eine halbe Stunde in Quellwasser gekocht werden. Sie ist neben der Sonnenmethode das zweite Verfahren, das Edward Bach beschrieb.
Bach setzte sie ein, wenn die Sonnenmethode nicht passte: bei holzigen Pflanzen, deren Blüten sich nicht einfach auf Wasser legen lassen, und bei Arten, die früh im Jahr blühen, wenn die Sonne noch schwach ist. Das erläutert das Bach Centre, das an Bachs letztem Wohnort die Herstellung fortführt.
Ablauf im Überblick
Die blühenden Pflanzenteile werden in einem sauberen Topf mit Quellwasser bedeckt und rund 30 Minuten gekocht. Nach dem Abkühlen werden sie entfernt, das Wasser wird gefiltert und mit der gleichen Menge Brandy vermischt. So entsteht wie bei der Sonnenmethode die Mutteressenz.
Beispiele
Nach der Kochmethode werden unter anderem Pine (Schottische Kiefer), Holly (Stechpalme) und Larch (Lärche) hergestellt, also Bäume und Sträucher. Die Methode ist für den Endverbraucher nicht sichtbar; auf dem Etikett steht lediglich der Name der Blüte.
Einordnung
Unterschiede zwischen beiden Methoden sind Teil von Bachs Lehre und nicht naturwissenschaftlich begründet. Zur Studienlage bei Bachblüten informiert die Seite Evidenz.
Mehr dazu: Alle 38 Bachblüten in der Liste · Siehe auch: Sonnenmethode, Edward Bach
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