Verschüttelung ist das kräftige Schütteln einer flüssigen homöopathischen Zubereitung nach jedem Verdünnungsschritt.
Man spricht auch von Schüttelschlägen oder, im Englischen, von Succussion. Das Fläschchen wird dabei nicht einfach geschwenkt, sondern mit festen, rhythmischen Schlägen bewegt. Überliefert ist, dass Hahnemann die Flasche gegen ein in Leder gebundenes Buch schlug. Heute erfolgt die Verschüttelung von Hand oder mit Geräten, die einen gleichmäßigen Ablauf sichern.
Wie oft geschüttelt wird, hängt von der Potenzart ab. Für D- und C-Potenzen sind zehn Schüttelschläge je Stufe üblich, für LM- und Q-Potenzen hundert. Die verbindlichen Herstellungsvorschriften für Deutschland enthält das Homöopathische Arzneibuch.
Beispiel
Ein Teil einer D5-Dilution wird mit neun Teilen Ethanol-Wasser-Gemisch in ein frisches Fläschchen gegeben und anschließend verschüttelt. Das Ergebnis ist eine D6. Ab dieser Stufe kann die Flüssigkeit weiterverarbeitet oder auf Streukügelchen aufgebracht werden.
Einordnung
Nach homöopathischer Lehre überträgt das Schütteln eine „Information“ des Stoffs auf das Lösungsmittel. Für diese Annahme gibt es keinen anerkannten physikalischen Nachweis. Welche Rolle das für die Bewertung spielt, erklärt die Seite zur Studienlage.
Mehr dazu: So entstehen Potenzen · verwandt: Potenzierung
MV-Versand Taschenapotheke Klassik, Leder, mit 64 Gläsern
Große Leder-Taschenapotheke als Komplettset mit 64 Klargläsern, bereit zum Befüllen.
- Leder
- 64 Klargläser im Lieferumfang
- 18,5 × 13,5 × 2,5 cm
* Affiliate-Link. Werbehinweis
Ebenfalls gefragt
Anzeige



