Eine Taschenapotheke ist ein Etui mit festen Fächern oder Schlaufen, in dem mehrere Globuli-Gläser geordnet und geschützt aufbewahrt werden. Trotz des Namens ist sie selbst keine Apotheke und kein Arzneimittel, sondern Zubehör.
Die Etuis sind meist aufklappbar wie ein Buch oder ein Portemonnaie. Jedes Glas steckt aufrecht in einer eigenen Halterung, sodass die Etiketten oder Deckel lesbar bleiben. Viele Modelle werden leer verkauft, manche samt leerer Gläser zum Selbstbefüllen.
Größen und Materialien
| Größe | Typischer Einsatz |
|---|---|
| 10 bis 16 Gläser | Handtasche, kurze Reise |
| 20 bis 24 Gläser | Familie, Urlaub |
| bis 60 Gläser | umfangreiche Sammlung zu Hause |
Verbreitet sind Rindleder, Kunstleder und Stoff. Leder gilt als robust, Kunstleder als leichter zu reinigen.
Worauf achten?
Entscheidend ist, ob die Fächer zum Glasformat passen: Gläser für 10 g und 20 g unterscheiden sich in Höhe und Durchmesser. Manche Hersteller nennen ausdrücklich, für welche Gläser ihr Etui gedacht ist. Ein fester Verschluss verhindert, dass Gläser herausrutschen.
Beispiel
Eine Taschenapotheke mit 24 Plätzen und Braunglas-Röhrchen bietet zusätzlich Lichtschutz und Übersicht.
Mehr dazu: Taschenapotheken im Vergleich · Siehe auch: Braunglas, Globuli
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