Globuli sind kleine Kügelchen aus Zucker (Saccharose), auf die eine flüssige homöopathische Zubereitung aufgebracht wurde.
Das Wort ist der Plural des lateinischen „globulus“, Kügelchen. Der amtliche Begriff im Homöopathischen Arzneibuch lautet Streukügelchen. Hergestellt werden sie, indem unbehandelte Zuckerkügelchen gleichmäßig mit einer Dilution der gewünschten Potenz benetzt und anschließend getrocknet werden. Die Kügelchen selbst sehen danach genauso aus wie vorher; an ihrem Aussehen lässt sich weder das Mittel noch die Potenz erkennen.
Woran Sie sie unterscheiden
Was in einem Fläschchen steckt, verrät allein das Etikett: Name des Ausgangsstoffs, Potenz (etwa D12 oder C30), Hersteller, Chargenbezeichnung und Verfallsdatum. Wer Globuli in eine Taschenapotheke umfüllt, sollte die Fläschchen daher eindeutig beschriften.
Globuli gibt es in verschiedenen Größen. Manche Hersteller bieten auch Kügelchen auf anderer Zuckerbasis an, zum Beispiel laktosefreie Varianten.
Einordnung
Globuli sind eine Darreichungsform, kein Wirkstoff. Ob ein homöopathisches Mittel über Placebo hinaus wirkt, hängt nicht von der Kugelform ab; die Studienlage dazu ist auf der Seite Evidenz zusammengefasst.
Mehr dazu: Globuli: Herstellung, Inhalt, Anwendung
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