Eine Dilution ist eine flüssige homöopathische Zubereitung, meist auf Basis eines Gemischs aus Ethanol und Wasser.
Der Begriff kommt vom lateinischen „dilutio“, Verdünnung. Dilutionen entstehen, wenn eine Urtinktur oder eine lösliche Substanz Stufe für Stufe verdünnt und verschüttelt wird. Auf Packungen findet sich häufig das Kürzel „Dil.“, etwa „Belladonna D6 Dil.“. Gemeint ist damit dasselbe, was im Alltag „homöopathische Tropfen“ heißt.
Zwischenstufe und Endprodukt
Die Dilution ist zugleich das Grundmaterial für andere Darreichungsformen. Werden unbehandelte Zuckerkügelchen damit benetzt, entstehen Globuli. Wer also ein Fläschchen Globuli kauft, hält ein Produkt in der Hand, das zuvor als Dilution vorlag.
Gut zu wissen
Viele Dilutionen enthalten Alkohol, oft in deutlichem Anteil. Das ist für Kinder, Schwangere, Menschen mit Alkoholerkrankung oder vor dem Autofahren relevant, auch wenn die Einzelmenge pro Gabe klein ist. Den genauen Gehalt nennt die Packungsbeilage. Wer Alkohol meiden möchte, greift eher zu Globuli oder fragt in der Apotheke nach Alternativen.
Geöffnete Tropfflaschen sollten Sie verschlossen, kühl und lichtgeschützt lagern. Die Haltbarkeit nach dem Öffnen steht ebenfalls im Beipackzettel.
Mehr dazu: Globuli, Tropfen, Tabletten im Vergleich · verwandt: Urtinktur
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